{"id":7613,"date":"2026-07-02T18:27:00","date_gmt":"2026-07-02T18:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/radio-diabolus.dk\/site\/?p=7613"},"modified":"2026-07-02T18:27:30","modified_gmt":"2026-07-02T18:27:30","slug":"party-san-metal-open-air-2026-schlotheim-macht-wieder-auf-holle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radio-diabolus.dk\/site\/party-san-metal-open-air-2026-schlotheim-macht-wieder-auf-holle\/","title":{"rendered":"Party.San Metal Open Air 2026: Schlotheim macht wieder auf H\u00f6lle"},"content":{"rendered":"\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Vom 06. bis 08. August 2026 wird der Flugplatz Obermehler bei Schlotheim wieder zum Pflichttermin f\u00fcr alle, denen \u201eein bisschen Metal\u201c ungef\u00e4hr so viel sagt wie lauwarmes Dosenbier im Hochsommer. Das Party.San Metal Open Air geht 2026 in seine 30. Ausgabe und bleibt dabei genau das, wof\u00fcr es seit Jahren steht: kompromissloser Extreme Metal, ehrliches Festivalfeeling und ein Billing, das nicht versucht, es jedem recht zu machen.<br><br>Das Motto passt entsprechend kurz und schmerzlos: Hell Is Here. Und wenn man sich das offizielle Billing anschaut, ist das keine leere Kampfansage, sondern eher eine ziemlich deutliche Warnung an Nacken, Leber und Schuhwerk.<br><br><strong>Drei Tage, zwei B\u00fchnen, kein Kuschelprogramm<\/strong><br>Das Party.San 2026 l\u00e4uft von Donnerstag bis Samstag. Bespielt werden laut Veranstalter Hauptb\u00fchne und Zeltb\u00fchne, beide ab Donnerstag bis einschlie\u00dflich Samstag. Auf der Zeltb\u00fchne gibt es au\u00dferdem t\u00e4glich die Aftershowparty mit DJs befreundeter Radiosender. Wer also nach dem letzten Riff noch nicht begriffen hat, dass Schlaf auf Festivals ohnehin stark \u00fcbersch\u00e4tzt wird, bekommt dort die passende Nachhilfe.<br><br>Der Zeltplatz \u00f6ffnet bereits am Mittwoch, dem 05. August 2026, um 10:00 Uhr. Das Partyzelt startet am selben Abend ab 20:00 Uhr mit der Begr\u00fc\u00dfungsparty sowie ausgew\u00e4hlten Essens- und Getr\u00e4nkest\u00e4nden. Versorgung mit Speisen und Getr\u00e4nken soll von Mittwochabend bis Sonntagmorgen 11:00 Uhr m\u00f6glich sein. Kurz gesagt: Wer fr\u00fch anreist, steht nicht sinnlos in der Gegend herum, sondern kann den Festivalmodus schon am Mittwochabend offiziell hochfahren.<br><br><strong>Line-up: Von Thrash bis Funeral Doom, von Black Metal bis Slam<\/strong><br>Das Party.San war nie ein Festival f\u00fcr Leute, die nach jedem Song fragen, ob es auch eine Akustikversion gibt. 2026 wird wieder tief in die dunkleren, h\u00e4rteren und dreckigeren Schubladen gegriffen: Thrash Metal, Death Metal, Black Metal, Doom, Grindcore, Slam, Crust und alles dazwischen.<br><br>Auf der Mainstage stehen laut offizieller Tagesaufteilung am Donnerstag Testament ganz oben. Dazu kommen unter anderem 200 Stab Wounds, Desaster, IOTUNN, Misery Index, Moonspell, Sadistic Intent, Sarcator, SCHIRENC plays PUNGENT STENCH und Sventevith. Das ist schon am ersten Tag kein vorsichtiges Warmwerden, sondern eher ein freundlicher Tritt in die Rippen mit Anlauf.<br><br>Der Freitag wird auf der Hauptb\u00fchne von Amorphis angef\u00fchrt. Ebenfalls auf dem Plan stehen A Canorous Quintet, Alcest, Dark Funeral, Deceased, Guttural Slug, Jungle Rot, Panzerfaust, Sacred Reich, Sorcerer, Wolves In The Throne Room und Wormed. Gerade diese Mischung zeigt sehr gut, warum Party.San funktioniert: Hier treffen melodische Schwere, Black-Metal-K\u00e4lte, Death-Metal-Dreck und technischere Extremit\u00e4ten nicht als Zufallsprodukt aufeinander, sondern als ziemlich klare Ansage.<br><br>Am Samstag \u00fcbernimmt Hypocrisy die oberste Position auf der Mainstage. Dazu kommen Firespawn, Gates Of Ishtar, Groza, GUT, Hexvessel, In The Woods..., Internal Bleeding, Marduk, Murder Squad und Wolfbrigade. Wer danach noch geradeaus laufen kann, hat entweder sehr viel trainiert oder war verd\u00e4chtig oft am Wasserstand.<br><br>Auch die Tentstage ist nicht einfach nur \u201eNebenb\u00fchne\u201c, sondern bekommt ein ordentliches Brett spendiert. Am Donnerstag stehen dort Begging For Incest, Evoken, Messticator, Morbus Dei, Rats Of Gomorrah, Sear Bliss und Todomal. Am Freitag folgen Asagraum, Crawl, Death Worship, Endonomos, Fleshcrawl, Lucifer\u2019s Child und Nail By Nail. Am Samstag wird mit Baxaxaxa, Bloody Vengeance, Celeste, For Victory, Gorefunest, Impurity, Sunken, Temple Of Dread und Tulus weiter nachgelegt.<br><br>Wichtig: Die offizielle Tagesaufteilung ist alphabetisch aufgebaut; bei der Mainstage steht der jeweilige Headliner oben. Die finale Running Order mit exakten Spielzeiten ist damit noch einmal ein eigenes Thema.<br><br>Im offiziellen Billing wird au\u00dferdem Devourment gef\u00fchrt. Mammoth Grinder ist auf der offiziellen Bandseite als abgesagt markiert.<br><br><strong>Tickets und Preise<\/strong><br>Der offizielle Vorverkauf l\u00e4uft \u00fcber Cudgel. Das 3-Tage-Ticket \u201eDead Bird\u201c f\u00fcr das Party.San Open Air 2026 kostet offiziell 176,49 Euro. Zus\u00e4tzlich werden f\u00fcr 2026 auch Tagestickets angeboten. Die Tagestickets f\u00fcr Donnerstag, Freitag und Samstag liegen jeweils bei 89,99 Euro.<br><br>F\u00fcr Wohnmobile gab beziehungsweise gibt es ein limitiertes WohnMobil-Ticket zum Preis von 85,60 Euro. Dieses Ticket ist laut offizieller Beschreibung auf 50 St\u00fcck limitiert und befreit vom Kauf einer Parkvignette an der Abendkasse. Im Shop wird es aktuell als nicht vorr\u00e4tig gef\u00fchrt, hier sollte man also genau auf die offiziellen Angaben achten und nicht auf irgendwelche Fantasieanzeigen in den Tiefen des Internets vertrauen.<br><br>Zus\u00e4tzlich nennt der Veranstalter Geb\u00fchren f\u00fcr Parken und M\u00fcllentsorgung: 15,00 Euro f\u00fcr PKW und 30,00 Euro f\u00fcr Caravans, Reisebusse oder Fahrzeuge mit Anh\u00e4nger. Daf\u00fcr sollte laut FAQ Bargeld bereitgehalten werden. M\u00fclls\u00e4cke werden kostenlos ausgegeben; wer seinen gut gef\u00fcllten M\u00fcllsack an der Sammelstelle abgibt, bekommt als kleinen Bonus einen Party.San-Jahreskalender.<br><br><strong>Camping, Versorgung und ein paar Dinge, die man besser vorher wei\u00df<\/strong><br>Der Campingplatz liegt direkt neben dem Festivalgel\u00e4nde und besteht laut Veranstalter \u00fcberwiegend aus befestigter beziehungsweise drainierter, ebener Wiese. Fahrzeuge k\u00f6nnen direkt neben dem Zelt abgestellt werden, allerdings nur mit g\u00fcltigem Ticket und entsprechender Parkvignette. Auf dem Gel\u00e4nde gilt eine maximale Geschwindigkeit von 20 km\/h.<br><br>Verboten sind unter anderem Lagerfeuer, das Graben von L\u00f6chern, das Betreten nicht freigegebener Flugplatzfl\u00e4chen, das Besch\u00e4digen von Leiteinrichtungen oder Eigentum, das \u00dcbersteigen von Z\u00e4unen und das Aufstellen privater Stromaggregate. Kurz gesagt: Festival ja, kompletter Abriss des Gel\u00e4ndes nein.<br><br>F\u00fcr die Versorgung sind ausreichend kostenlose mobile und wassergef\u00fchrte Toiletten angek\u00fcndigt. Au\u00dferdem soll es zwei Sanit\u00e4rst\u00fctzpunkte mit Sp\u00fcltoiletten und Duschen geben. Wasserentnahmestellen sowie M\u00f6glichkeiten zum H\u00e4ndewaschen sind ebenfalls auf dem Campinggel\u00e4nde in der N\u00e4he der Servicepunkte vorgesehen.<br><br>Auf dem Infield darf Wasser in unge\u00f6ffneten Tetra-Paks oder PET-Flaschen bis maximal einem Liter mitgenommen werden, allerdings eine Flasche pro Person. Auf dem Campingplatz sind Getr\u00e4nke zum Eigenbedarf grunds\u00e4tzlich erlaubt. Wichtig und eigentlich selbstverst\u00e4ndlich: Auf dem gesamten Festivalgel\u00e4nde gilt Glasverbot.<br><br>Haustiere, insbesondere Hunde, d\u00fcrfen nicht mitgebracht werden. F\u00fcr Besucher mit Behinderung weist der Veranstalter auf ein abgesperrtes Areal vor der B\u00fchne sowie behindertengerechte Toiletten hin. Bei Fragen zu Regelungen kann man sich offiziell an die Veranstalter wenden.<br><br><strong>Anreise<\/strong><br>Wer mit dem Auto kommt, erreicht das Gel\u00e4nde unter anderem \u00fcber die A38: aus Richtung Osten \u00fcber die Abfahrt Sondershausen, aus Richtung Westen \u00fcber die Abfahrt Leinefelde. Von S\u00fcden beziehungsweise S\u00fcdwesten nennt der Veranstalter die Route \u00fcber die A71, Erfurt-Gispersleben, B4, L1042, Bad Langensalza und weiter Richtung Schlotheim.<br><br>Auch die Anreise per Bahn ist vorgesehen. M\u00fchlhausen hat eine Direktverbindung nach G\u00f6ttingen und Erfurt. Die Strecke von M\u00fchlhausen nach Schlotheim\/Obermehler wird laut Veranstalter im Stundentakt durch den Party.San-Shuttle-Bus und einen \u00f6ffentlichen \u00dcberlandbus bedient. Die genauen Shuttle-Zeiten sollen rechtzeitig auf der offiziellen Seite bekanntgegeben werden.<br><br><strong>Fazit: Kein Lifestyle-Festival, sondern Party.San<\/strong><br>Das Party.San Metal Open Air 2026 wirkt nach aktuellem offiziellen Stand genau so, wie man es erwartet: direkt, hart, bodenst\u00e4ndig und musikalisch ziemlich gnadenlos. Hier geht es nicht um Hochglanzkulisse, VIP-Gehabe oder das perfekte Selfie vor irgendeinem Sponsorenw\u00fcrfel. Hier geht es um Riffs, Staub, Schwei\u00df, schwarze Shirts, kaltes Bier, zu wenig Schlaf und Bands, die den Flugplatz Obermehler drei Tage lang in eine ziemlich laute Sonderzone verwandeln.<br><br>Mit Testament, Amorphis und Hypocrisy an den jeweiligen Mainstage-Spitzen, dazu Namen wie Marduk, Dark Funeral, Moonspell, Alcest, Misery Index, Sacred Reich, Wolves In The Throne Room, Wolfbrigade, 200 Stab Wounds, Internal Bleeding, Wormed, GUT, Desaster und vielen weiteren, ist das Billing breit genug, um verschiedene Extreme-Metal-Lager abzuholen, aber trotzdem klar genug, um nicht beliebig zu wirken.<br><br>Wer also im August 2026 Bock auf drei Tage Metal ohne Weichsp\u00fcler hat, sollte Schlotheim fest im Kalender markieren. Das Party.San macht wieder auf. Und wenn der offizielle Spruch \u201eHell Is Here\u201c lautet, sollte man besser davon ausgehen, dass sie es auch so meinen.<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 06. bis 08. 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