{"id":6945,"date":"2024-08-27T08:48:53","date_gmt":"2024-08-27T08:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/radio-diabolus.dk\/site\/?p=6945"},"modified":"2024-08-27T08:48:58","modified_gmt":"2024-08-27T08:48:58","slug":"diamortal-proceeding-inhumanity","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radio-diabolus.dk\/site\/diamortal-proceeding-inhumanity\/","title":{"rendered":"Diamortal \u2013 Proceeding Inhumanity"},"content":{"rendered":"\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Mit *Proceeding Inhumanity* legen DIAMORTAL aus Kempten im Allg\u00e4u nach \u00fcber einem Jahrzehnt des gemeinsamen Musizierens ihr erstes vollst\u00e4ndiges Album vor. Nach der Ver\u00f6ffentlichung einer EP war die Erwartungshaltung hoch, und die Band hat sich eindeutig bem\u00fcht, diese zu erf\u00fcllen. Das Ergebnis ist ein starkes Deb\u00fct, das jedoch nicht ohne Schw\u00e4chen bleibt.<br><br>Das Album beginnt vielversprechend mit dem epischen Intro \u201eThe Fall\u201c, das eine d\u00fcstere und atmosph\u00e4rische Grundlage legt. Es f\u00e4ngt den H\u00f6rer sofort ein und baut eine Spannung auf, die man von einer Band im Genre des Melodic Death Metal erwarten w\u00fcrde. Leider h\u00e4lt diese Spannung nicht durchg\u00e4ngig an.<br><br>\u201eLiving Forever Machine\u201c sticht besonders durch seinen mehrstimmigen Chorus hervor, der einen gelungenen Kontrast zu den restlichen, eher monotonen Growls bietet. Hier zeigt sich die Band von ihrer st\u00e4rksten Seite: melodisch, aber dennoch kraftvoll. Es ist verst\u00e4ndlich, dass dieser Track als Anspieltipp empfohlen wird.<br><br>Was jedoch auff\u00e4llt, ist der \u00fcberwiegend brachiale Gesangsstil, der zwar typisch f\u00fcr das Genre ist, aber in seiner Ausf\u00fchrung nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Die Growls dominieren das Album und tragen dazu bei, dass sich einige St\u00fccke etwas wiederholen, was auf Dauer erm\u00fcdend wirken kann.<br><br>Ein gro\u00dfes Plus des Albums ist das abwechslungsreiche Gitarrenspiel, das sich immer wieder in melodischen und eing\u00e4ngigen Riffs zeigt. Hier wird deutlich, dass DIAMORTAL ihr Handwerk verstehen und sich durch die komplexen und gut durchdachten Arrangements von anderen Bands im Genre abheben k\u00f6nnen. Die Double Bass Passagen des Schlagzeugs sorgen ebenfalls f\u00fcr die n\u00f6tige Dynamik und treiben die Songs kraftvoll voran.<br><br>Anspieltipps wie \u201eLiving Forever Machine\u201c, \u201eAs Darkness Prevails\u201c und \u201eTaste of Emptiness\u201c zeigen das Potenzial der Band und geben einen guten Einblick in das, was DIAMORTAL zu bieten hat. Dennoch muss man feststellen, dass das Album gegen Ende hin an Durchschlagskraft verliert. Die letzten St\u00fccke wirken leider etwas generisch und schaffen es nicht, den hohen Standard, den das Album zu Beginn setzt, aufrechtzuerhalten.<br><br>Insgesamt ist *Proceeding Inhumanity* ein vielversprechendes Deb\u00fct, das zwar einige L\u00e4ngen aufweist, aber dennoch Lust auf mehr macht. Die Band hat sicherlich noch Raum zur Weiterentwicklung, doch die Basis, die sie mit diesem Album legen, ist stark und sollte Fans des Melodic Death Metal nicht entt\u00e4uschen. Es bleibt zu hoffen, dass DIAMORTAL auf zuk\u00fcnftigen Ver\u00f6ffentlichungen den Schwung der st\u00e4rkeren St\u00fccke beibeh\u00e4lt und weiter an ihrem einzigartigen Sound feilt.<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit *Proceeding Inhumanity* legen DIAMORTAL aus Kempten im Allg\u00e4u nach \u00fcber einem Jahrzehnt des gemeinsamen Musizierens ihr erstes vollst\u00e4ndiges Album vor. 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